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Messe Essen 2018 – Die Ausbeute

Zur Messenachbereitung kann die BRETTSPIELERIN einen freien Tag, einen Spaziergang an der frischen Luft und eine Thai-Entspannungsmassage empfehlen. Ansonsten gibt es natürlich noch andere Dinge am Tag danach zu erledigen, nämlich die Ausbeute hübsch anrichten und fotografieren, im Kopf kurz die gerundeten Einzelpreise zusammenrechnen und feststellen: Oh, DIESMAL haben wir aber viel gekauft! Und tatsächlich sind auf der Messe wieder echte Schnäppchen zu machen oder zumindest Spiele zu einem reellen Preis zu erwerben, aber ohne lästige Wartezeiten durch den Versand,… Continue reading »

Was ist bunt und hat 12 Ecken?

SKWISH

Neulich hatte der Baby-BRETTSPIELER ein interessantes Objekt in den Händchen. Natürlich war es nicht seins. Er hatte es bei einem neben ihm liegenden Baby „ausgeliehen“ und war sehr fasziniert davon und nicht nur er: Die BRETTSPIELERIN machte sich direkt an die Analyse. Bestehend aus diversen bunten Holzstäbchen und Kugeln verknüpft mit Gummibändern in zunächst undefinierter geometrischer Form. Bei genauerer Betrachtung und gedachten Verbindungen zwischen den Endkugeln der Stäbe ergibt sich aber eine dem Brett- und Rollenspieler wohlbekannte Form. Es handelt sich um einen Ikosaeder, also einen W20, den berühmten zwanzigseitigen Würfel. Da der Baby-BRETTSPIELERIN so angetan war von dem Ding, versuchte nun die BRETTSPIELERIN dieses käuflich zu erwerben. Gar nicht so einfach, wenn man nicht weiß, wie es heißt! Klar, die erfahrenen Mamas werden jetzt laut auflachen. Weiß doch jeder, dass das ein SKWISH ist. Ja, öhm, genau. Aber die BRETTSPIELERIN weiß sowas natürlich nicht. Wonach soll man also suchen? Nach Motorik-Greif-Spielzeug. Okay. Aber da gibt es bei den Babywarenhändlern online keine Rubrik mit „Greif-Ikosaeder“. Bälle ja, auch Würfel, Ringe, Keulen… . Aufgrund des hohen Kaufpreises und damit auch Wiederverkaufswerts (Holz und so) konnte die BRETTSPIELERIN das Teil dann aber bei eBay aufspüren. Ein SKWISH also. Wieder etwas dazugelernt. Und schön zu wissen, dass Babies einen Sinn für formschöne Geometrie haben. Naja, und schön bunt ist es auch.

Die K-Frage

Wenn so ein kleiner Baby-BRETTSPIELER auf der Welt ist, stellt man sich die Frage nach der brettspielerischen Früherziehung und da spielt der Kindergarten natürlich eine wichtige Rolle. So klapperte die BRETTSPIELER-Familie die örtlichen Einrichtungen ab, füllte Anmeldebögen aus und besichtigte Räumlichkeiten. Ein besonderes Augenmerk fiel dabei natürlich auf die Ausstattung an Brettspielen. Im ersten Kindergarten war wenig zu sehen, aber der war auch extrem gut aufgeräumt. Vielleicht verbargen sich Unmengen toller Spiele in den Schränken? In einer Ecke spielten ein paar Jungs ein Brettspiel, wobei im Vorbeigehen leider nicht erkennbar war, was das genau war – unbekannt !? Immerhin spielten sie ruhig, konzentriert und ohne erzieherische Hilfe miteinander. Ist doch schon was.

Der nächste Kindergarten wies eine Menge Brettspiele im sichtbaren Bereich auf, kam aber insgesamt chaotisch und überfüllt daher. Ein Weykick stand hoch oben auf einem Regal (hallo Arbeitsschutz…das sollte keinem auf den Kopf fallen und einem Kind schon gar nicht!). Eine Gruppe spielte Lotti Karotti, der BRETTSPIELERIN bis dato nur als Trinkspiel von Bedeutung (Häschen in die Grube – > Gläschen in den Hals). Ursprünglich galt das auch für Looping Louie, wobei das ja herausragendere Qualitäten aufweist wie der Einsatz in der Riesenversion bei „Das Spiel beginnt!“ im ZDF zeigte (mehr braucht die BRETTSPIELERIN zu dem Thema nicht zu sagen, kann alles hier nachgelesen werden). So ein Riesen-Looping Louie würde die BRETTSPIELERIN ja gern mal selber ausprobieren, auf der Messe oder so, wenn es demnächst nicht mehr gebraucht wird… .

Einige Kindergärten später kristallisierte sich dann der absolute Favorit heraus: Im Gespräch mit der sympathischen Leiterin erzählte diese: „Es kommt nicht nur darauf an, dass die Kinder Laute in Wörtern wiedererkennen können, sie sollen auch Würfelergebnisse mit einem Blick erfassen können, ohne die einzelnen Augen abzählen zu müssen.“ Na, das unterschreiben wir!

P.S.: Falls hier der Eindruck entstanden sein sollte, man hätte die Wahl, sich eine der beschriebenen Einrichtungen tatsächlich aussuchen zu können, so ist das ein Mißverständnis. Wer das große Los gezogen hat, überhaupt einen Platz zum gewünschten Zeitpunkt und den gewünschten Konditionen zu erhalten, ist definitiv ein Glückspilz. Also, Daumen drücken!