Die BRETTSPIELERIN geht ins Kloster

Die BRETTSPIELERIN hat vom Weihnachtskind, ähm, vom Christmann Ora et labora von Uwe Rosenberg bekommen. Wie der Name schon sagt, geht es um’s Beten und Arbeiten, wobei das Beten bei dem Spiel ein bisschen kurz kommt. Es geht eher um’s Geld Scheffeln, Wälder Abroden und darum -je nach Variante- Whiskey oder Rotwein mit dem Klosternachbarn zu saufen. Ab und zu ist auch mal ein Wunder d’rin, aber naturgemäß kommt das eher selten vor, insofern ist das thematisch durchaus passend. Der BRETTSPIELERIN fiel dann spontan ein weiteres Spiel mit „Klosterthema“ ein: das amüsante Nuns on the run. Die Spieler sind Novizinnen, die des Nachts durch die Klostergänge schleichen, um irgendwelche Dinge zu stibitzen (welche waren das nochmal? –mmh, muss was Wichtiges gewesen sein, sonst würden sich die lieben Kleinen ja nicht der Gefahr aussetzen, von der Schwester Oberin geschnappt zu werden). Auf jeden Fall eine spaßige und spannende Umsetzung des Themas. Etwas ernster geht es bei dem berühmten Der Name der Rose zu. Klar, hat die BRETTSPIELERIN die Romanvorlage gelesen, aber okay, Buch-„Verspielungen“ sind dann ja noch ein Thema für sich (siehe irgendwann mal später 😉 ). Es handelt sich jedenfalls um ein Deduktionsspiel, was ganz stark an den Klassiker Heimlich & Co erinnert und der BRETTSPIELERIN im Gegensatz zum Buch wenig in Erinnerung geblieben ist. Ein weiteres klösterliches Deduktionsspiel ist Das Geheimnis der Abtei: auch im mittelalterlichen Umfeld, auch mit einem Mordfall, den es zu klären gilt, und mit deutlichen Parallelen zur Story vom Namen der Rose. Die Mönche sind wirklich putzig gezeichnet, keine Frage. Herausragendes Element ist allerdings eine Glocke, die die BRETTSPIELERIN bestimmt irgendwann vergessen hat zu läuten. Huch, wo wir gerade beim Vergessen sind: fast hätte die BRETTSPIELERIN doch die Abtei der Rätsel vergessen. Eine Art Galgenmännchen mit etwas nervigem Herumlaufen.
So, was fällt uns also auf? Erstens: Deduktion und Kloster scheinen eine göttliche Verbindung eingegangen zu sein. Zweitens: Das Klosterthema kommt durchaus auch mal spaßig daher. Drittens: Es ist anscheinend auch weiterhin reizvoll, Spiele in klösterlicher „Idylle“ anzusiedlen.
Fallen Euch noch weitere Beispiele ein? Immer her damit!

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